Menschen auf der ganzen Welt setzen sich für das Recht auf Leben ein und nehmen an öffentlichen Pro-Life-Veranstaltungen wie dem Marsch für das Leben teil.
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offiziell bestätigt
rhythmusbasiert prognostiziert
Bestätigt = Termin durch Veranstalter oder Bischofskonferenz öffentlich angekündigt.
Prognostiziert = Datum aus stabilem Jahresrhythmus berechnet (z. B. „3. Samstag im September"). Vor Reise offiziell verifizieren.
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Der Marsch für das Leben ist eine weltweite Bewegung, die sich öffentlich für den Schutz menschlichen Lebens von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod einsetzt. Begonnen hat alles am 22. Januar 1974 in Washington D.C., ein Jahr nach dem Urteil Roe v. Wade, durch das Abtreibung in den USA bis zur Lebensfähigkeit des Kindes außerhalb der Mutter (etwa 22. Schwangerschaftswoche) faktisch legalisiert wurde. Aus damals rund 20.000 Teilnehmern sind hunderttausende geworden, die jedes Jahr auf der National Mall zum Kapitol ziehen.
In Europa folgten die ersten nationalen Demonstrationen für das Lebensrecht nach der Jahrtausendwende: Rom (2005) unter dem Eindruck des italienischen Abtreibungsgesetzes 194/78, Berlin (2002, seit 2008 jährlich) zunächst unter dem Namen „1.000 Kreuze für das Leben“ und später „Marsch für das Leben“, Brüssel (2010) zum 20. Jahrestag der Legalisierung von Abtreibung in Belgien. Heute gibt es in jeder größeren europäischen Hauptstadt einen nationalen Marsch für das Leben — von Lissabon bis Bukarest, von Helsinki bis Valletta.
Die größten Demonstrationen finden in Lateinamerika statt, in Lima, Buenos Aires oder Bogotá — teilweise mit mehreren hunderttausend Teilnehmern. In Asien (Chennai und Manila) sind die Märsche für das Leben kleiner, aber zunehmend sichtbar; in Afrika stehen diese Pro Life-Demonstrationen noch am Anfang.
Der Bundesverband Lebensrecht (BVL) ist seit 2002 in Deutschland für diese zentralen Demonstrationen verantwortlich und veranstaltet den Marsch für das Leben in der Regel am dritten Samstag im September in Berlin und in Köln (paralleler Veranstaltungsort seit 2023). Die höchste Teilnehmerzahl erreichte er 2019 mit über 9.000 Menschen, im Durchschnitt nehmen aktuell 7.000 bis 8.000 Menschen an beiden Standorten teil. Die Themen, mit denen sich der BVL ganzjährig fachlich beschäftigt, reichen von Schwangerschaftskonflikt und Abtreibung, vorgeburtlichen Untersuchungsmethoden ohne Nutzen für die Betroffenen (NIPT, PID) und Verzweckung von Kindern und Müttern („Leihmutterschaft“, Eizellspende) bis zu Organspende, assistiertem Suizid und Euthanasie. Beim Marsch für das Leben werden diese Themen in menschlicher, anschaulicher, respektvoller Weise auf die große Bühne gebracht.
Diese Karte ist ein Projekt des BVL zur internationalen Vernetzung — sie listet alle bekannten Termine weltweit auf und will auch damit zur weiteren Vernetzung, Planung und gegenseitigen Unterstützung beitragen. Die hier erfassten Märsche für das Leben werden von jeweils nationalen und regionalen Veranstaltern getragen und organisiert, die für die Inhalte und Struktur verantwortlich sind. Hinweise auf Fehler oder fehlende Märsche bitte an info@bv-lebensrecht.de.
Wir freuen uns über Hinweise auf weitere Märsche für das Leben weltweit. Schreiben Sie uns an info@bv-lebensrecht.de — mit Datum, Ort, Veranstalter und wenn möglich einem Link zur offiziellen Seite.